Jahresrückblick 2009 – Die Statistik
Tja natürlich ist es ab und zu interessant zu erfahren, was man denn so in einem Jahr geschafft hat.
Für Januar-Februar fällt mir nichts besonderes ein.
März: Recht cooler letzter Schultag, von dem mir 4 Stunden fehlen.
April: Abi geschrieben.
Mai: Abi mündlich und Ergebnisse. Offizieller Abibesitzer. Anfang der Arbeit für den Abischerz.
Juni: Abischerz für den man viele Stunden opferte und ich immer noch teils schlechte Erinnerungen habe, weil ich Videos schneiden musste und bei einem nichts mehr gerettet werden konnte.
Juli: 20 geworden, erste Midlife Crisis, die noch nicht ganz zu Ende ist.
August: Erneut ein Arbeitsantritt. Für KKU bis Ende September gearbeitet.
September: Arbeit beim KKU, naja gab wenigstens ordenlich Schotter ![]()
Oktober: Wehrdienst Antritt und Allgemeine Grundausbildung
Verdammt cooler Kramer Markt.
November: Ende der grünen Ausbildung und Anfang des Sanmonats.
Dezember: Das erste mal auf dem Kiez gewesen. Geiles Zugfest gehabt. Spaß an Karaoke im Big Ben Oldenburg gehabt. Ende der AGA. Verdammt cooles Silvester.
Sieht irgendwie positiv aus, ist auch schön so. Obwohl mir bestimmt nicht alles eingefallen ist.
So long StatJohnny
Aus der Fundgrube 3
Eben gefunden ein Text der von Borst verfasst wurde.
Die Lebensgeschichte des Johis
Es war einmal vor langer , langer Zeit weit hinter den Bergen im eisigen 6-monatigen Packeis eine Iglometropole.
In diesem traumhaften stillen Örtchen wurde zu dieser Zeit ein Pinguinjunges geboren , das aber wayne ist. Johi ist aber umso unwayner und dieses Wesen wurde auch zu dieser Zeit geboren.
In seiner Kindheit wurden ihm die wichtigsten dinge des Lebens beigebracht z.B. die Kunst der Robbenjagd, die Zähmung wilder Eisbären und sonstiger Crap , wie Schlitten fahren. Eines morgens ,als Johi auf der Lauer nach Robben lag, hörte er ein lautes Knacken. "WTF", sagte unser kleiner Inuit noch und schon sah er sich auf einer Packeisscholle im Schwarzen Meer treiben.
Über reißende Stromschnellen gelang Johi schließlich nach FAH. Seit diesem kalten Morgen hat Johi kein ewiges Eis (außer seiner Scholle)gesehen und keine Robbe mehr gegessen. Und wenn er nicht gestorben ist , so lebt er noch heute.
So long FundgrubenJohnny
Lebensetappe 3 Borsten fertig
Nun Schule ist fast ein Viertel Jahr her und seit dem hat sich das ein oder andere in meinem Leben getan. Ich hab 2 Monate lang nichts gemacht, bis auf Borsten und Feiern und dann hab ich nen Monat lang noch gearbeitet. Diese Zeit war allerdings nicht ganz so schön wie Etappe 2. Allerdings habe ich gelernt, dass ich mit einem Kumpel mich nich mehr besaufen darf, dass Wachmann sein einfach nur langweilig ist und das nette Kollegen überall lauern.
So long Johnny
Kunst des Schwänzens?
Nun im letzten Jahr meiner Schullaufzeit, vor allem kurz gegen Abi, passierte es, dass einem die Themen ausgingen und man sich nur noch langweilte in der Stunde. Das man dann vielleicht ab und zu lieber was anderes nicht in der Schule gemacht hat, liegt nahe. Da man ab 18 seine eigenen Entschuldigungen verfassen darf, nehmen viele Schüler davon Gebrauch. Allerdings bietet das Schwänzen Kranksein natürlich auch Nachteile. So könnte man wichtigen Stoff verpassen. Also solltet ihr mit dem Gedanken spielen "krank zu werden", dann achtet darauf, dass ihr das in einem Fach tut, in dem ihr es euch leisten könnt. Das heißt, den Anschluss nicht verliert und zuviel fehlt.
So long Johnny
PS. Das ist keine Anstiftung zum schwänzen.
Lebensetappe 2 Schule beendet
Im Leben gibt es viele Stufen, die es zu erklimmen gilt. Bei mir sind die Stufen bisher etwas größer gewesen, sodass grade mal morgen die 2. bestiegen wird.
Mein Schulleben begann mit meinem 7. Lebensjahr. Ich wurde damals noch in der Ukraine eingeschult, alles war sehr hergerichtet. Alle Schüler waren besonders angezogen und ein Mädchen wurde rumgetragen, welches mit einer Glocke bimmelte. Ich war nicht sehr lange in der Schule und hab dementsprechend wenige Erinnerungen, allerdings fällt mir immer wieder ein, wie ich damals mit meinem besten Freund ab und zu den Unterricht störte. Vor allem in Musik wo zu allem Überfluss mein Vater noch Lehrer war.
In dem selben Jahr zogen wir noch um, sodass ich mich wieder in einer vollkommen unbekannten Gesellschaft wiederfand. Mein erster Schultag in Deutschland bestand nur aus "ja" und "nein", da ich einfach nichts anderes wusste. Es dauerte jedoch nicht lange, bis ich deutsch sprach und mich an die Spitze der Klasse hangelte. Ich war damals ein recht verbissener und fleißiger Schüler. So erinner ich mich an einen Tag, an dem wir eigentlich nur normales rechnen gemacht haben und wir 5stellige Zahlen subtrahieren sollten. Damals hatte man ja dieses etwas leichtere Verfahren. Nun ich hab es auf die harte Methode gemacht und bin auch an die Ergebnisse gekommen, meiner Lehrerin gefiel dieser Übereifer allerdings nicht.
Deutsch war auch sehr lustig, da man viele Diktate schrieb. Nach dem ich 1 Wort mitten im Text vergessen habe, radierte ich bis dahin alles weg, schrob alles richtig auf während ich weinte und mich wahrscheinlich so zum Gespöt der Klasse machte.
In der Grundschule lernte ich auch meine bisher immer noch besten Freunde kennen. Sie waren alle in der Parallelklasse und es war eher der Zufall, der uns zusammenbrachte. Als ich damals mit einem Freund Fußball gespielt habe, ist der Ball in irgendeine Richtung geflogen und wurde uns zurückgespielt. Das baute eine Freundschaft auf, die wie gesagt, immer noch besteht.
Was damals auch sehr lustig war, war die Spiele AG. Wir saßen zusammen und spielten z.B. Scotland Yard, was einfach ein richtig gutes Spiel ist. Außerdem lernte ich doch tatsächlich zu Stricken, Häkeln usw.
So schnell wie man in die Grundschule kam, so schnell war man wieder raus und ich verließ die Schule als Klassenbester um Richtung OS zu gehen. In der OS war ich dann sehr zu meiner Freude, mit meinen Freunden in einer Klasse. Da es nur 2 Jahre lang OS für einen gab, gab es auch nicht so viel das passierte. Ich trat 2 mal in der Mini-Playback-Show der Schule auf. In der 5. Klasse lernte ich dabei wieder einen Freund kennen, mit dem ich nun stolze 8 Jahre befreundet bin. Bei der 2. Miniplaybackshow hab ich, wie das Vorbild Brosis, meine Weste ausgezogen und Richtung Publikum geworfen. Der Jubel war natürlich groß =). Ein weiteres tolles Erlebnis war die Sexualkundeklausur, die meine Klasse am besten bewältigt hat. Irgendwie war die schlechteste Klausur grade mal eine 3. Ein weiteres Wunder war, wie ich in einer Bio-Klausur eine ganze Seite einfach übersehen konnte. Naja die Abrechnung kam, eine 4 bekommen, aber trotzdem noch gut genug für eine 2 gewesen.
Die OS ging gefühlt zu schnell vorbei und man fand sich im Gymnasium wieder, leider nicht mehr komplett. Die OS war dafür da, um Leute in die verschiedenen Schulsystem zu schicken und so gabelte sich der Weg mit einem Freund.
Im Gym fanden sich natürlich auch sofort neue Freunde, die aber mehr oder weniger wichtig waren. Als überwiegend beliebter Typ in der OS, kam man als niemand zum Gym, was zur Folge hatte, dass ich mich wohl überschätzte und dewegen mit falschen Leuten anlegte. Ich weiss nicht mehr den genauen Grund, aber in der 8.Klasse wurde ich dann zum offiziellen Mobingopfer. Eine Erfahrung, um die niemand beneidet wird, aber für mich doch sehr prägend und im Endeffekt, wohl auch richtig war, da ich ab da ruhiger geworden bin und mich von Beleidigungen nicht mehr beunruhigen ließ. Als Schattenseite sollte wohl aber auch gesagt werden, dass ich wohl dadurch auch zynisch geworden bin. Dieses Mobbing hielt übrigens recht lange an, einige haben das so lange durchgezogen wie möglich.
Ich erinner mich gerne zurück an die 9/10 Klasse. Da hatte ich nämlich einen wundervollen Deutsch sowie Mathelehrer, der meine Sichtweise, der Welt gegenüber öffnete und wohl auch teils daran Schuld ist, dass ich mich für Politik interessiere. Der Unterricht bei ihm war sehr gut und ich habe es wirklich vermisst, nachdem er gegangen ist.
In der 10. haben wir auch eine Klassenfahrt zum Ijselmeer gemacht. Diese Fahrt leerte einen Dinge, wie dass es Schwarzbrot in der Dose gibt oder das Leute in der Lage sind, eine Wand anzuscheissen. Die Fahrt war toll, aber sie zu beschreiben könnte einen eigenen Blogpost brauchen ![]()
Klasse 11. führte zu 11 Punkten auf Lebenszeit in deutsch. Im Unterricht beim Behandeln von dem Buch "Ansichten eines Clowns" unterstellte ich dem Protagonisten, ähnlich zu einem Hund zu sein, der sein Revier markiert. Dies kam so toll an, dass ich mir quasi nie wieder Angst um eine mündliche Note machen musste.
Eine weitere Leistung war, 4 Seiten rote Schrift von einer Lehrerin zu bekommen, weil ich mich beschwert habe, dass man seit Jahren in Englisch nur dasselbe macht, ohne nennenswerte Neuerungen.
In 11. mussten wir auch ein Praktikum machen, welches für mich zum kotzen war. Das Praktikum dauerte 3 Wochen und ich war mit meiner Arbeit nach 2 Tagen fertig und saß dumm da. Einziger Vorteil davon war, dass ich in der Zeit mein Homepagedesign gebastelt habe, sowie einige andere künstlerische Dinge.
Klasse 12. brachte nunja unschöne Dinge mit sich. So musste man erstmals eine Facharbeit schreiben. Meine gibts übrigens immer noch online, einfach mal danach suchen
. Ich bekam jedenfalls für Wikipedia abschreiben 8 Punkte, während Leute, die sich richtig reingehängt haben, auch mit weniger gestraft wurden.
Höhepunkt war eindeutig die Fahrt nach Rom. Wir haben da so viel Spaß gehabt. So mixten wir uns unsere eigene Sangria. Die erste Version war so lala, während die 2. die beste Sangria war, die ich je trinken durfte. In Rom waren auch lustige Dinge, wie Duschkappen anziehen und behaupten, dass es Baskenmützen sind. Mit denen sind wir auch in der Stadt rumgeirrt und wurden als Idioten von Amis genannt. Naja im Irish Pub gab es niemanden, der es dumm fand, zumindest äußerte sich niemand so. An dem Abend habe ich zwar 10€ für grade mal 2 Getränke ausgegeben, aber es war trotzdem eine tolle Erfahrung.
Klasse 13. wurde davon dominiert, dass ich nichts tat. Ich habe mich irgendwie durchmogeln können und sah einfach nur anderen zu, die wirklich was für ihr Abi taten. Mein Abi bekam ich trotzdem ![]()
Natürlich gabs noch andere Highlights in der 13. So waren Dinge, wie Lloret oder Letzter Schultag oder Besäufnisse nach den mündlichen Prüfungen unvergesslich. Naja ganz unvergesslich nicht, wenn man nämlich zu viel gekippt hat, konnte es ganz leicht passieren, dass einem auf einmal das ein oder andere Detail fehlte. So passiert beim Letzten Schultag, wo ich dank Fotos immerhin noch ein bisschen weiss ![]()
Gestern war dann Abiball, der natürlich nicht schlecht war, allerdings auch nicht überragend. Die Pflichttänze waren nur schlimm, weil es so unendlich heiß war und komischerweise beschwerte sich meine Partnerin mehr über das Schwitzen als ich. Mit das schlimmste am Abend war wohl, dass ich eine Flasche Alkohol kaputt gemacht habe =P. Naja der Abend war recht lustig vor allem durchs dancen. Außerdem hab ich wieder dadurch übertrieben, dass ich jedes Lied richtig gut fand
Fazit: Ich glaube, dass es der mit am schwersten Abzuschließende Schritt im Leben sein kann, vor allem weil man erst in diesem Abschnitt wirklich denken kann. Ich blicke zurück auf 13 Jahre Spaß, Fleiß und dem wichtigesten natürlich meine Freunde, mit denen es hoffentlich weiter geht und nicht einfach endet.
So long Johnny
Abischerz du bist vorbei
Nach Arbeitsintensiven 2 Wochen oder so, ist Mittwoch nun der Abischerz gewesen. Er war Schweiß und Bluttreibend, denn wir mussten wirklich viel tun. Neben Konzepte ausdenken und Videos drehen, gab es noch die glorreiche Idee, den Eingang mit Papier zu füllen. Was sich anfangs nach einer Klasse Idee anhörte, sollte uns später noch richtig nerven. Denn das Papierknüllen dauerte ewig, machte die Hände kaputt und ging nur stetig voran. Nach ungefähr 15 Stunden die wir in das Papier gesteckt haben, waren wir auch endlich fertig. Hierbei soll noch erwähnt werden, dass eine aus dem Jahrgang wohl fast die Hälfte gesponsert hat.
Der Abischerz verlief klassisch. Erstmal wurden Leute nassgespritzt. Einige die besonders frech waren und zurückwarfen wurden mit einer Eimerdusche bestraft. Wir haben glaub ich fast alle nass bekommen, die rechtzeitig da waren
.
Dummerweise haben wir noch vom Vorabend einige Probleme behalten. So wollten uns die Beamer partou kein farbiges Bild geben. Selbst die versprochenen Lösungsansätze scheiterten. Nach viel rumtelefonieren, einigen Frustbieren kam ein Mann, der nen Elektroladen besaß und richtete alles. Der Abischerz war gerettet.
Das Programm verlief nahezu reibungslos, einige Schwierigkeiten mit dem Sound aber es verlief trotzdem lustig =). Am Ende gab es dann noch mit dem geknüllten Papier eine Schlacht und ich besoffen und schuselig wie ich bin verlor meine Brille. Die wurde wiedergefunden, also brachte ich sie zum Pult, damit ich sie nicht nochmal verliere, das hab ich allerdings sofort wieder vergessen und ging davon aus, dass ich sie wieder verloren hätte und habe jeden damit genervt.
Der Abischerz hat mir persönlich gut gefallen und die viele Arbeit hat sich gelohnt. Noch einmal würde ich das aber nicht tun
So long Johnny
Wenn man nicht richtig plant…
...dann passiert so etwas wie momentan mit unserem Abischerzkomitee. Wir sind jeden Tag am arbeiten um noch genug auf die Beine zu stellen. Das Problem ist, dass für mich der Progress nicht ganz überschaubar ist. Allerdings scheinen wir gut weiter zu kommen und haben schon doch so das ein oder andere fertig. Ich hoffe das es zeitig noch was wird, um den besten Abischerz des Jahrzehnts zu schaffen ![]()
Naja Ambition könnte Erfolg bringen.
So long Johnny
Arbeitstag oder so
Heute war ein Tag, der mit mehr Arbeit verbunden sein sollte, als sonst. Das hieß im Endeffekt das ich folgende Dinge heute gemacht hab:
-Chemie geschrieben
-Geschenk für meine Mutter vorbereitet
-Für meinen Onkel ne CD zusammengestellt
-Comics gezeichnet
-Mit dem Blog umgezogen
An sich nicht so viel und anstrengend, doch die Summe und der Frust von Chemie machts, jedenfalls erstmal zu dem heiß ersehnten:
Chemie lässt erkennen, wie ich mich während der Klausur gefühlt habe, obwohl sie eigentlich einfach war, naja ich bin halt dumm =)
English symbolisiert grade die gefühlte Lage, sprich total Brainfucked.
Irgendwie dachte ich das dieser Post recht lang wird, allerdings fällt mir nicht wirklich was ein.
So long Johnny
PS. Willkommen auf meinem neuen Blog, der andere dient jetzt einem anderen Ziel.
Abi: Geschichte
Heute ist meine 2. Prüfung, Geschichte, zu Ende gegangen. Es war leichter als gedacht, was mich zu der Vermutung führt, dass es entweder wirklich leicht war oder es einen unmenschlichen Erwartungshorizont gibt. Bei dieser Regierung glaube ich, dass es eher zweiteres ist. Jedenfalls auch zu dieser Klausur wieder einen Comic, wie versprochen. =)
So long Johnny





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