PeperJohnny's Welt Das Versteck eines Verrückten

3Jan/100

Jahresrückblick 2009 – Die Statistik

Tja natürlich ist es ab und zu interessant zu erfahren, was man denn so in einem Jahr geschafft hat.
Für Januar-Februar fällt mir nichts besonderes ein.
März: Recht cooler letzter Schultag, von dem mir 4 Stunden fehlen.
April: Abi geschrieben.
Mai: Abi mündlich und Ergebnisse. Offizieller Abibesitzer. Anfang der Arbeit für den Abischerz.
Juni: Abischerz für den man viele Stunden opferte und ich immer noch teils schlechte Erinnerungen habe, weil ich Videos schneiden musste und bei einem nichts mehr gerettet werden konnte.
Juli: 20 geworden, erste Midlife Crisis, die noch nicht ganz zu Ende ist.
August: Erneut ein Arbeitsantritt. Für KKU bis Ende September gearbeitet.
September: Arbeit beim KKU, naja gab wenigstens ordenlich Schotter ;)
Oktober: Wehrdienst Antritt und Allgemeine Grundausbildung
Verdammt cooler Kramer Markt.
November: Ende der grünen Ausbildung und Anfang des Sanmonats.
Dezember: Das erste mal auf dem Kiez gewesen. Geiles Zugfest gehabt. Spaß an Karaoke im Big Ben Oldenburg gehabt. Ende der AGA. Verdammt cooles Silvester.

Sieht irgendwie positiv aus, ist auch schön so. Obwohl mir bestimmt nicht alles eingefallen ist.

So long StatJohnny

6Jun/090

Wenn man mal wieder hört, dass…

...man selten so viele Ellbogen im Rücken hatte.
...wohl so schnell nicht mehr so viele Körperteile aneinander reiben.
...man hoffentlich keinen Hörschaden davon dragen wird.
...man vollgeschwitzt rauskommt.
War wohl wieder ein Konzert.
Für mich war es am 3.6 so weit. Farin Urlaub begrüßte uns auf seiner Krachgarten 2009 Tour.
Die Fahrt zum Konzert verlief ohne nennenswerte Ereignisse, bis auf einen LKW, bei dem ich mir nicht erklären kann, warum man ihn so anmalte.dsc00001
Angekommen sind wir gute 50 Minuten vor dem Konzert. Nach ein bisschen Rumsitzen und darauf warten, dass ein Kumpel mit seinem neuen Handy ein GPS-Signal bekommt, machten wir uns auf zum Pier 2 wo das Konzert stattfand. Die Wartezeit versüßte uns ein ziemlich kalter Wind, der wohl die Außentemperatur auf gefühlte 10° runterdrehte. Irgendwann konnten wir jedenfalls rein und sahen uns nach kurzem Sitzen die Tshirts an. Es viel auf, dass es neue Tour sowie Tagesshirts gab, was mir Grund gab zu schmollen, denn das Tagesshirt sah verdammt cool aus und ich hatte kein Geld mitgenommen, weil ich dachte, dass die Tshirts gleich bleiben. Naja über sowas regt man sich nicht ewig auf also auf auf zum Rumstehen oder sitzen bis man zum Aufpassen gezwungen wird.
Das Vorhängetuch oder wie man es auch nennt, war dieses mal sogar recht schick.
Um Punkt 20:00 ging es dann, wie gewohnt, ohne Vorband los. Der Opener wurde als Insel begonnen, wechselte aber zu Unscharf, was mir eindeutig besser gefiel und kam auch bei der Menge gut an. Natürlich war es Zeit weiter nach vorne vorzustoßen, da man nicht umbedingt die Besten Plätze hatte. Langsam hat man es auch geschafft sich nach vorne zu kämpfen. Allerdings wurde man schon freundlich von den Pogern von nebenan begrüßt und so sollte es auch das ganz Konzert lang durchgehen.
FURT spielte ziemlich lange nur fröhliche Lieder und versuchte mit Liedern wie Augenblick und Porzellan den Übergang zu den eher ernsten Stücken. Es klang gut hätte aber wahrscheinlich mit anderen Liedern besser bewerkstelligt werden können. Aber ich will hier nichts kritisieren, es war trotzdem super.
Das Publikum war ein sehr komisches, neben 1-Mann-sitz-Laolas gab es auch so viele WODs, wie ich sie nichtmal auf einem Ärzte Konzert gesehen habe. Bei einer WOD wurde ein Mädchen wohl auch etwas stärker erwischt, sodass sie im Krankenhaus landete. FURT überreichte ihr Genesungswünsche und widmete das nächste Lied, Phänomenal egal, diesem Mädchen. Die Deko zu dem Stück war auch sehr gut gewählt.dsc00009
Farin bließ diese vielen Kerzen dann auch mit einem Ausschalter langen Atemzug aus.
Eine weitere Besonderheit war, dass ein anderes Mädchen Geburtstag hatte, so geschah es, dass das ganze Publikum ihr ein Ständchen sang.
Das Konzert verlief natürlich super und hat irre Spaß gemacht, was man auch an meinem vollkommen durchnässten Tshirt gesehen hat.

Hier noch einige Fotos vom Konzert:

So long Johnny

29May/090

Die halbwertszeit von Barkeepern oder Zurück aus Lloret

Es ist so weit! Ich bin zurück aus Lloret und möchte euch von 9Tagen voller harter Arbeit,Fleiß und Anstrengung erzählen. Ach nee wir waren ja in Lloret.

Der Anfang
Am Anfang war der Wecker, der Mensch fühlte sich durch den Gesang der Natur penetriert, so erfand er den Wecker, der endlich mal nervig genug war um einen aus dem tiefsten Schlaf zu holen. Meiner holte mich um 3Uhr aus dem Bett. Nach einer schönen Dusche, einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen Fahrt, stand ich bei der Schule und schon vor dem wartenden Bus. Kaum im Bus(Doppeldecker!!!)bekam ich natürlich, unter größter Anstrengung einen VIP Platz ganz vorne. Nunja es war nicht wirklich ein VIP Platz aber ganz vorne sitzen und direkt auf die Straße zu schauen hat was, wenn man 3m drüber ist. Nach dem Losfahren trafen wir schon auf die erste Schwierigkeit, der Fahrer wollte uns durch die Hansingstr durchkutschieren, wer da war weiß, dass es eine der engsten Straßen Nordenhams ist. Jedenfalls brachte er uns ohne Probleme durch die Straße, zur Überraschung aller.
Da war nicht alleine in diesem Riesenbus sein sollten, sind wir Richtung Jaderberg. Allerdings verfuhr sich der Busfahrer und wir standen in Diekmannshausen. Er wurde natürlich fehlgeleitet ;) . Die weitere Fahrt verging erstmal ohne weitere Highlights, bis auf das wir immer in der Nähe eines McD rausgelassen wurden, was einige Verschwörungstheorien hervorgebracht hat.
Irgendwann waren wir in Frankreich. Da ich Frankreich an sich nich so sehr mag möchte ich erstmal die positiven Punkte hervorbringen, damit ich später lästern kann. In Frankreich sind die Autobahnen 3spurig zumindest überall wo wir lang fuhren, dass vermied Staus sehr gut.
Zu den negativen Punkten: Es gibt Tafeln die zeigen einem an, ob es irgendwo irgendwelche Geschehnisse gibt. Die meiste Zeit sieht man aber nur die Uhrzeit, was nervig ist, wenn man endlich da sein möchte und nur sieht, dass es schleppend vorrangeht. An sich ist mir sonst nich viel aufgefallen, außer dass das Wetter schlechter wurde in Frankreich. Die Leute waren zu der Zeit einfach nur totmüde und einige auch schon besoffen.
Irgendwann sind wir nach einer total langen übermäßig wachhaltenden(für mich) Fahrt in Lloret de Mar angekommen. Trotz der Nettigkeit der Busfahrer könnte man über einige Regeln, die ihnen aufgestellt wurden, streiten. So muss man nach 4.5 Stunden Fahrt stets 45min Pause machen, was uns mehr zugesetzt hat als die Fahrt selbst, auch wenns der Sicherheit dient, ist es sehr nervig.
Egal in Lloret angekommen am Hotel ausgesetzt und nun?
PS. In Frankreich gibts einen Saufservice
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Tag 1 - Geduld ist eine Tugend
Im Hotel waren wir gegen 8 Uhr, allerdings durften wir erst um 13Uhr einchecken. Das heißt wieder elendlanges warten. Ein Kumpel und ich sind deswegen gleich zum Strand aufgebrochen um den abzuchecken, sowie extra dafür gekaufte Zigarren zu probieren. Der Strand war sehr schön, der Sand eher weniger. Der Sand bestand aus Kies, der nach ner Zeit die Füße zum schmerzen brachte. Einziger Vorteil des Sandes ist, dass er nicht klebt, wenn man aber aus dem Wasser kommt und dann auf Sand tritt verfluchtest du alles, was du finden kannst.
Nach der Zigarre wurde erstmal die Strandpromenade besichtigt. Während vorher erwähnter Freund eine Laufroute zusammenstellte, hielt ich Ausschau nach guten Möglichkeiten zu Essen. BK und McD waren in der Gegend zusammen 6mal vertreten. Verhungern konnte man also nicht.
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Zurück zum Hotel:
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Während einige am Pokern waren, versucht ich ein bisschen zu schlafen, nach dem ich es in den 28 Stunden Busfahrt nicht geschafft habe. Irgendwann dazwischen gab es auch eine Zimmereinteilung, sowie
eine Liste mit einigen Dingen die wir All-Inclusive haben. Als ich die Liste sah konnte ich meinen Augen nicht trauen, da standen Cocktails drauf. Erstmal egal, die Bar macht sowieso erst um 16:00 auf. Um 1 war es dann endlich so weit, wir bekamen Schlüssel, sowie Essen. Die Zimmer waren für den Preis von 388€ (Preis für die ganze Fahrt) vollkommen in Ordnung, leider hab ich es versäumt ein Foto davon zu machen, für die Leute die mit mir in Italien waren, die Zimmer sind fast dieselben.
Das Essen war ganz in Ordnung, es gab für jeden Geschmack etwas und da überall Obst und Gemüse dabei war, ass ich selbst davon was, was meine Pläne die Woche ungesund zu verweilen, zu Nichte machte.
Nach dem Essen haben wir uns AsiTV angeschaut. Damit ist Fernsehen, wie U20 Deutschland deine... gemeint, die einige Leute auf eine Art präsentieren, bei der du denkst, dass Leute gar nicht so seien können.
Nach einer erfrischenden Dusche, in einer Dusche wo du den Duschkopf halten musstest, weil die Halterung wohl nur Zierde war, ging es endlich in die Bar.
Damit kam auch die erste Ernüchterung. Für einige Drinks gab es nicht die richtigen Zutaten, andere kannte die Barkeeperin gar nicht. Naja tut man halt etwas was man mir jetzt wohl nicht glauben wird. Ich hab der Barkeeperin den Cuba Libre und TGV beigebracht. Während das noch halbwegs möglichst is folgender Fakt wohl eher unglaubwürdig. Während Rum da war, war das beliebteste Getränk wirklich der Cuba Libre, hat mich stark verwundert, dass man da etwas bewegt hat. Die Bedienung selbst, war nicht wirklich eine gelernte Barkeepering, da hatte ich meine Hoffnungen wirklich zu hoch gesteckt aber naja, ich hatte wenigstens meinen Cuba Libre =). In der Bar gab es auch noch Snacks wie Burger, Pommes und Hotdogs. Ich hab alles davon probiert konnte mich letztendlich nur für die leider ungesalzenen Pommes begeistern.
Der Abend endete damit, dass wir auf der Couch in der Lobby saßen und Fußball schauten. Währenddessen lernten wir Hamburger kennen, im suff dachte ich mir, dass es eine gute Idee sei, einen kürzlich getrennten Kumpel zu verkuppeln. Gesagt getan. Rest des Abends saßen die Beiden zusammen und redeten wohl. Das Spiel verlore Bremen leider, was dazu führte, dass man sich exzessiv besoffen hatte und dann noch in die Stadt wollte. Da ich aber noch am Essen war, meinte ich, dass die anderen doch vor könnten, ich würde sie sicherlich finden.
Tja obwohl wir vorher in der Stadt waren um Zeug wegen Abitours zu erledigen, scheiterte ich daran, dass die Karte, die wie vorher bekommen haben, nicht mithatte und so nicht in die selbe Disco konnte, wo meine Leute waren. Ok also mim besoffenen Kopf nach Hause und ich hab es wirklich, nach einer Stunde oder so, wirklich geschafft zum Hotel zu finden, danach einfach nur noch ins Bett und der Tag war gelaufen.

Tag2 - Eincremen ist was feines
Am 2. Tag direkt zum Frühstück um 9 Uhr aufgestanden, mittlerweile war ich wegen der Klimaanlage krank geworden. Zum Frühstück gab es kein Käse, was mir wirklich nicht zusagte, also ass ich einfach Obst (Schon wieder gegen etwas verstoßen) und Brötchen. Die Tage verliefen eigentlich nach folgendem Schema: Frühstück - Pool - Mittag- Strand/Pool/AsiTV - Bar - Stadt/Hotel
Am Pool gabs natürlich nichts hartes, sodass man nur Bier, Sangria oder Softdrinks getrunken hat. An diesem Tage entschloss ich mich bisschen am Strand zu gammeln. Also hin da! Vorher natürlich eingecremt so gut es ging, bis auf den Rücken größtenteils. Retourkutsche kam am nächsten Tag bei dem ich mich ordentlich verbrannt habe.
Beim Abendessen habe ich mich doch tatsächlich überfressen, sodass ich gekotzt habe und das kam wirklich vom Essen und nicht Alkohol, dafür hab ich wenigstens den Bann gebrochen und jedem die Möglichkeit gegeben nich der 1. zu sein der kotzt.
Jedenfalls nach dem üblichen Barbesäufnis ging es auf den Balkon eines Kumpels um tiefsinnige Gespräche zu führen, da er aber irgendwann müde wurde endete der Abend für mich etwas zu früh. Natürlich waren irgendwie alle weg, deswegen stumpf ins Bett.

Tag 3 - Eigentlich wollte ich Abends noch in die Stadt
Der Tag begann eigentlich immer nach dem selben Schema. Diesmal bin ich aber nicht aber zu lang am Strand gewesen, der Brand wir doch mal ne Lehre gewesen, also schaut man einfach mal wieder AsiTV. In der Bar fiel einem beim Pokern etwas auf. Der Kumpel den ich verkuppeln wollte, hatte nun eine Klette, sie hing an ihm wie Kaugummi am Schuh und ging mit ihrer Hand auch überall gut ran. Allerdings hatte der Kumpel absolut keine Lust darauf und blieb einfach eiskalt. In der Männergemeinde, wo unter den "Playern" eine Wette lief, gab es leichte Angst, da man selbst noch nichts abschleppen konnte, aber der Kumpel ohne irgendwelches zutun schon eine haben könnte.
Der Abend endete glaube ich damit, dass ich mit einem weiteren Kumpel in die Stadt gegangen bin. Dort haben wir natürlich wild irgendwelche Weiber angetanzt. Ich hab irgendwen angesprochen und meinte es sei unser letzter Tag und wir wollen noch bisschen Spaß haben. Hatte keine Wirkung ;) . Übrigens kostet ein Wodka-Energy 5€, was eine ziemliche Frechheit ist. Der Abend endete damit, dass ich meinen Kumpel verlor und wieder allein nach Haus getuckert bin.

Tag 4 - Halbwertszeit von Barkeepern
Wir haben den Whirlpool entdeckt und da wir Kerle waren wars auch kein Problem für uns da reinzugehen. In dem Whirlpool war nämlich Superejakulat, welches einen Schwanger machte und gleich im vierten Monat anfing. Als ich dann um 16:00 dann wieder in der Bar war, gab es eine Überraschung, während ich erst noch annahm, das man der Menge an Leuten herr werden wollten und so mehr einstellte, irrte ich mich. Es war der letzte Tag von Barkeeperin #1. Sie hat nur noch 10 Tagen wieder aufgehört, weil der Job zu scheisse war. Naja musste ich halt mit Leben, der Neuen wurden dann wieder die Drinks beigebracht und fertig ist.
Später am Abend ging es in das Zimmer eines Kumpels um zu rauchen. Nach dem 2 Leute die mitrauchten, einen verdammt lustigen Abend hatten, dachte ich mir, dass ich meinen noch weiter verbesser und bin dann mit Leuten ab in die Stadt. Nach dem Reingehen, in die Taschenbilliard Disco Tropics, gings eben so schnell wieder raus und ab ins BK - halt nein, den meisten war es zu teuer und wir gingen ins McD, welches 2 Schritte vom BK war. Im McD standen wir dann 15min an und ein erstes Erfolgserlebnis bahnte sich an, ich wurde angesprochen =P. Das Mädchen sah mein RaR07 T-Shirt und meinte sofort, dass die Ärzte super gewesen sind, mit dem Gedanken sofort ein Thema zum reden zu haben, schloss sich ein "Die Arctic Monkeys waren aber die besten" von ihr an, seit dem ging das Gespräche nur darum wer besser gewesen ist. Übrigens hab ich dieses Mädel später wiedergesehen, gelaufen ist aber nichts.
Mit dem Kumpels saßen wir dann am Tischen und laberten natürlich. Irgendwann hat sich einer so gefreut, dass er die Arme hochstreckte und die Lampe über uns zum Wanken gebracht hat, sie wäre wohl fast kaputt gegangen. Dieser Typ hat dann auch später Reste gegessen. Nach dem Essen sind wir Richtung Hotel, allerdings trafen wir vorher noch Leute von uns. Ein Mädchen zog Strümpfe an, die wie Frischhaltefolie aussahen, natürlich wird man für so eine Aussage sofort geschlagen, aber sie nahm sich den Rat zu Herzen und lies die Strümpfe weg.
Danach gings nach Hause, wo ich in meinem Zimmer von dem immerwährenden Husten eines Kumpels begrüßt wurde, welches mich jede Nacht wachhielt.

Tag 5 - Hast du eigentlich die Serie damals gesehen?
Bis zur Barzeit lief eigentlich alles immer im Leerlauf. Später hat man sich dann in heroischen Zweikämpfen im Dart oder Billiard gemessen. Bei denen ich eins bemerkt habe: Ich bin destruktiv, ich habe 2 Darts kaputt gemacht und einem Kumpel in die Weichteile nen Ball gehauen. Da die Darts irgendwann alle waren, haben wir uns zusammengesetzt und angefangen über alte Serien zu reden. Angefangen haben wir mit Dragonball Z und endeten irgendwann bei Autobahnen wo sie lang gehen usw. War auch alles recht lustig bis wieder leider gegen 3:00 von dem Rezeptionmann rausgeworfen wurden, weil wir uns in die Lobby gesetzt haben.

Tag 6 - Wenn man sich Motivation antrinken muss
Ich habe vor der Reise eine Party erworben bei der ich für 12€ 2 Stunden AI+VIP Bereich habe. Allerdings war ich drauf und dran, diese sausen zu lassen, weil ich seit Tag 3 oder so nicht mehr richtig pennen konnte, das Husten während der Nacht und die Geräusche am morgen waren wirklich die Härte. An diesem Abend haben wir auch unser Gruppenfoto gemacht. Außerdem haben sich einige einen Eimer gekauft, sowie 43er und Milch und haben diese leer gesoffen. Der Hustkumpel, nennen wir ihn mal Stahlleber, hat vor diesem Besäufnis schon eine Flasche Tequilla geleert. Man erwartet von ihm, dass er kotzt, was er allerdings nicht so recht geschafft hat, es war alles eher ein Spucken. Damit wurde auch bewiesen, dass Stahlleber einfach kein Mensch sein kann ;) .
Später in der Bar hieß es abwarten und Motivation trinken. Nach 2 Wodka-Fanta, wurde der AIVIP Abend immer attraktiver, sodass ich am Ende mit Stahlleber und noch nem Kumpel in dem Laden war. Da kam aber auch die Ernüchterung. AIVIP bedeutet Tequilla Sunrise, Wodka Sprite oder Bier, mehr nicht. Einen VIP Bereich gab es nicht. Also trank ich TS, der aber nur nach O-Saft geschmeckt hat, wenigstens etwas, denn in unserem Hotel gab es gar keinen O-Saft. Nach dem wir noch bei BK gefuttert haben und meiner tollen Aktion jedem Mädchen das hübsch war, dieses auch zu sagen sind wir nach Hause.

Tag 7 - Eigentlich sollte ich mich heute nicht besaufen
Letzter Tag und man wollte für die Busfahrt nicht besoffen sein, an sich ein guter Vorsatz, aber ich hatte für den Tag mir ein Ticket zu einer Coyote Ugly Party gekauft. Vor der Party ging es in der Bar schon heiß her, es war eine neue Gruppe aufgetaucht und man hatte nur noch wenig Platz zum bestellen. Rum und Gin waren auch fast leer, sodass man sich auf andere Getränke besinnen musste. Ich hab es trotzdem geschafft halbwegs breit zu werden, Whisky-Cola sei dank ;) .
Bei der Party später war es richtig cool, es gab 2 LIITs und einen Shot im Preis dazu, Außerdem wurde man von auf Tresen tanzenden Frauen mit weiterem Alkohol bedient. Der Abend lief auch richtig gut bis ich mehrmals von Drinks getroffen wurde und mir mehrfach gesagt wurde, dass ich unerwünscht sei, nach dem mir das zu blöd wurde, weil ich mir meinen Abend nicht weiter versauen lassen wollte, ging ich zum Hotel.
Dort angekommen unterhielt ich mich noch eine Stunde lang mit dem Rezeptionsmann auf russisch. Die Nacht war nicht sehr lang, um 4 landete ich Bett musste aber um 8 schon wieder raus um genug Zeit für Frühstück Duschen und Packen zu haben, weil wir um 10 schon auschecken mussten.

Das Ende
Allerdings kam der Bus erst um 19:00, also musste man sich noch irgendwie 9 Stunden vertreiben. Einige spielten Poker, ich ging mit einigen Leuten in die Stadt um letzte Besorgungen zu machen, wie z.B. einen Sombrero:
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Ansonsten hieß es langweilen und irgendwie an Essen kommen, da wir nur bis 12:00 AI hatten.
Um 19:00 ging es endlich in den Bus, der eine kaputte Windschutzscheibe vorne hatte und total heiß war, allerdings wurde das abgelindert durch die viel kürzere Reisezeit nach Hause, auf der ich sogar bisschen schlafen konnte. Auf der Fahrt schauten wir dann noch Coyote Ugly, über den sich die Typen dauernd beschwert haben, allerdings auch witzige Kommentare abgelassen haben.

Fazit
Es war eine tolle Fahrt, die ich aber um keinen Preis wiederholen würde. Es zieht schon stark an der Substanz nach einiger Zeit, auch wenn ich keinen Hangover oder Blackout hatte. Allerdings finde ich, dass man das einmal im Leben ruhig machen kann, da wirklich Sachen vorkommen die man so schnell nicht wieder vergisst. So werd ich Wörter wie Atzen und Schelle wohl mir für immer gemerkt haben.

So long PartyJohnny

PS. @Osnafrau die dauernd meinte, dass ich unerwünscht sei.
a) Ich bin zahlender Kunde, ich bin immer erwünscht.
b) Gabs Asigkeit umsonst als du geboren wurdest?

Nachträge:
Bob die Heuschrecke
An einem Tag, an dem ich vormittags am Pool saß, sah ich ihn, Bob die Heuschrecke. Bob war die schwächste Heuschrecke in seiner Larvenkolonie, er kam selten an das essen ran und selbst wenn war es nicht besonders nahrhaft. Aber Bob ließ sich nicht beirren, er lebte weiter, denn sein Willen zum Leben war der stärkste. So schreckte er auch nicht vor Kannibalismus zurück. Eines Tages war er stark genug um in die weite Welt hinauszuziehen. Er suchte sich Lloret de Mar aus, da neben gutem Klima, auch gutes Essen lockte. Angekommen gönnte er sich einige ruhige Stunden im Pool, wo er fast von einem Tsunami überrollt wurde, aber auch da war sein Wille stärker. Danach wurde Bob nie wieder gesehen, ich hoffe es geht ihm gut.

Shops in Lloret
Um ehrlich zu sein dachte ich, dass Spanier eher ein prüderes Volk ist, allerdings sollte ich mich irren. Mit einigen Kumpels waren wir auf der Suche nach Zeug. In einem Shop voller Billiger Artikel fand ich dann etwas was ich mich in erster Sekunde fast umgehauen hat.
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Ja sowas gibts in einem normalen Shop in Lloret.
Darüber hinaus waren wir in einem verdammt geilen Waffenshop. Neben 20+Katanas bei den mir das Wasser im Munde zusammenlief, sah ich auch einen Wurfstern, der seine Messer beim draufklicken ausfährt. In dem Shop gabs echt fast alles was das Waffenliebende Herz sucht.

25Mar/091

One Night full of Pain

Ich tendiere ja gerne dazu erst später über Sachen zu schreiben so auch über folgendes Ereigniss, welches schon am 2.2 stattfand, ein Konzert in Hamburg von der sympathischen Band Pain. Anfahrt war dank Auto recht annehmlich. Leider war es an dem Tag verflucht kalt und ich hab in weiser Vorraussicht natürlich nur Tshirt sowie eine leichte Lederjacke angehabt, was im endeffekt hieß FRIEREN! Nach vielen irreführunden Öffnungen, die keine waren, kamen wir irgendwann rein. Leider hatte ich nicht das nötige Kleingeld für ein Tshirt gehabt, was mich später recht genervt hat, aber naja im weißen Tshirt als einziger hat auch seine Vorteile. So hoffte ich doch auf irgendwelche Utensilien, die man mir zuwerfen würde, weil ich doch so unangepasst war. Naja war natürlich nur Wunschdenken. Bald ging es los mit der Vorband Brother Firetribe, unter anderem mit dem Gitarristen von Nightwish. Klang allein vom Namen schon vielversprechend, war allerdings nicht ganz so, aber ich hatte bisher sowieso nur selten Glück mit Vorbands.
Irgendwann war es dann so weit, ein schneidiger Mann mit einem Tshirt auf dem "Proud to be a MANWHORE" stand betrat das Feld. Schmerz begann mit I'm going in, natürlich super und guter Einstieg.
Es folgten weiter Lieder vom neuen Album z.B. Follow me, welches in der Peter Vox Version vorgetragen wurde, weil die Nightwish Sängerin leider nicht da war. Allerdings war das Lied so noch dunkler und auch cooler, was wirklich super war.
Bald kam eine Ansage "Are some Ladies in here?" Es folgte das Lied Bitch, geschmückt wurde es mit Bildern von einer Frau und dem Schriftzug Bitch auf den beiden Wänden.
Das Konzert war immer super und die Stimmung hat mich richtig überrascht, dafür das es nur 1500 Leute waren, aber diese haben dann ordentlich Dampf gegeben.
Pain fragte bald ob wir ein Cover wollten, war natürlich klar das Eleanor Rigby kommen soll, für mich ein wunderbares Lied. In einigen anderen Reviews habe ich gelesen, dass dieses Lied vorher verneint wurde von den Fans, was ich selber so nicht mitbekommen habe. Jedenfalls war es trotzdem geil.
Das Überraschende kam für mich persönlich mit der ersten Zugabe. Die Leute haben gar nicht aufgehört zu klatschen, es wurde durchgeklatscht bis Pain wieder da war. Ein Wunder, dass ich sowas eigentlich nie mitbekommen habe, ich stand ja immerhin schon öfter weit vorne.
Als es danach ging sich Lieder zu wünschen rief ich natürlich wie ein Verrückter nach Nothing. Das war Wortspieltechnisch oberstes Niveau. Es wurde nämlich gefragt, ob sie denn nich etwas vergessen haben, da Nothing zu rufen kommt doch wunderbar. Jedenfalls wurde mit den wurden "turn your fuckin mobiles on" Shut your mouth eingeleitet, Was mich immer zu ab- und mitgehen gebracht hat.
Leider drängelte sich irgendwann ein Konzertidiot vor mich, er war sturzbesoffen, total am triefen und taumelte die ganze Zeit hin und her. Naja das hat einen aber nur kurz abgelenkt. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Konzert einfach nur total geil war, eine solche Stimmung bei so wenigen Menschen ist einfach nur bemerkenswert, ich hoffe ich werd Pain nochmal im Leben sehen.

So long Johnny

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16Dec/080

Review: FURT Krachgarten in Hannover

Die Tickets hatten wir glaube ich schon 2-3 Monate vor dem Konzert, dementsprechend gab es sehr viel Zeit Vorfreude aufzubauen. Samstag war es dann endlich so weit. Wir sind extra über 2 Stunden vorher hin um auch schön weit vorne zu sein. Das erste Highlight war dann auch nach 10 Minuten, als der absolut klasse Typ namens Farin U. schonmal gemütlich vorbeischlenderte und den Fans zuwinkte. Leider war der Rest der Wartezeit eher schlecht als recht. Es war verdammt kalt und wir hatten auch nich wirklich was zu tun. Nachdem wir endlich reindurften, gegen 1830, ging es endlich ins Warme. Nach wichtigen Dingen wie Sachen wegbringen, essen und eventuell Klo besuchen, ging es in die Halle, die von Außen wirklich riesig schien, aber wenn man drin war eher "normal" wirkte. Durch einen verdammt glücklichen Zufall hatte einer meiner Begleiter Karten mit, mit denen wir uns erstmal die Zeit vertrieben haben. Leider musste irgendjemand, so dumm sein und alle 45min vor dem Konzert dazu animieren aufzustehen und nach vorne zu laufen, sodass wir nicht sitzen bleiben konnten und der Herde folgen mussten. Naja gammelt man halt noch ein bisschen.

Aber dann, es hat sich durch einige Geräusche angekündigt, ging es los. FURT rockte uns mit Nichimgriff. Der Vorhang ging zur Hälfte runter und dann von unten nach oben, was relativ nett aussah und bisher wohl selten gemacht wurde. Wie auch schon beim In Flames Konzert, war ich sehr bemüht in die vorderen Reihen und näher zur Band zu kommen. So weit so gut, beim dritten Lied wurde ich begraben, kurz darauf noch einmal. An sich nicht so schlimm, durch die Erkältung hat mich das aber dann umso schwerer atmen lassen, sodass ich beschloß erstmal ein Stück aus dem Geschehen rauszugehen. Kurz darauf fand ich endlich einen aus meiner Gruppe wieder, was natürlich motivierte weiter mitzumachen. Nach einer kurzen Trinkpause, in der ich Krieg verpasst habe und das was man mitmachen sollte, "supi", was meiner Meinung nach kacke war und naja es ist nicht bis zu mir geschallt. Nachdem ich wieder weiter vorne war traff ich wieder einen aus der Gruppe, mit dem ich auch vorher schon stand. Wir standen erstmal etwas abseits und genoßen die Musik von da aus.
Dann kam endlich eines der besten Lieder Zehn. Wir sind dann natürlich rein um mitzumachen, und ich bin das ganze Lied durchgesprungen, einfach nur geil. Die Lieder kamen und gingen und waren sehr gut, wie erwartet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr geiles Konzert war. Die Akkustik war klasse, meine Lieblingslieder wurden gespielt. 2 Wehrmutstropfen gab es trotzdem. 1. Waren es viel zu wenig Ansagen, dadurch wirkte es alles einfach nur runtergespielt. 2. War alles recht teuer, zwar nicht Farins Schuld, aber trotzdem uncool für die Besucher.

Ich freu mich auf Juni. :D

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2Nov/080

Rezension: Die Wahrheit übers Lügen

Grade mal vorgestern raus gekommen und ich rezensiere es schon.

Die Wahrheit übers Lügen ist das neue Album von dem Farin Urlaub Racing Team.

Großes Album
Es fängt sehr rockig an gleich mit dem ersten Song Nichimgriff. Klasse Lied und erinnert den ein oder anderen an Alltagssituationen mit ähnlichen Leuten.

Natürlich behält Farin dieses Tempo mit dem nächsten Lied namens Unscharf. Unscharf handelt von einer Frau die nicht wirklich da ist. Sie redet nicht bewegt sich nicht, auf mich wirkt es fast als wäre sie eine Statue, allerdings holt sie Luft, was diese These widerlegt. Ein sehr gutes Lied, dass ich momentan leider noch nicht verstehe.

Gobi Todic ist zurück handelt von einem KGB Agenten, der zwar schon tot ist, aber im Lied widerkehrt. Auch ein gutes rockiges Lied. Allerdings kann ich es wohl nicht so recht nachvollziehen, weil mir die Mythen und anderes über ihn nicht geläufig sind.

Seltsam klingt das nächste Lied nicht sondern heißt so. Es geht darum, dass einige Frauen Tiere töten um schöner durch deren Fell z.B. auszusehen. Hier wird klare Kritik daran deutlich. Insgesamt hört sich das Lied sehr gut an und ist wieder toll von dem Herrn U seine eigene Meinung in ein gutes Lied zu packen.

Krieg handelt von den Urinstinkten der Menschen und ihrem nicht endenden Verlangen nach Krieg. Das Lied ist persönlich gesehen nicht ganz so prall, wie die vorherigen, aber man kann es ja nicht jedem Recht machen.

Ab nach Pakistan handelt von dem Fernweh, dass Farin wahrscheinlich öfter packt. Deswegen werden viele Orte genannt, die er wohl besuchen will. Das Lied stecke ich mal in die selbe Schublade wie Krieg, es ist nicht schlecht nur trifft nicht ganz meinen Geschmack.

Niemals handelt von einer unerwiderten Liebe und wie schwer ist darüber hinweg zu kommen. Für mich ist es schon das Highlight nummer 1 auf dem Album, da diese Thematik wunderbar in Musik gepackt wurde. Danke für dieses wunderbare Lied.

Die Leiche hat mich persönlich stark an Nur ein Kuss von die Ärzte erinnert. Es ist zwar nicht ganz so langsam aber ähnlich schön. Das Lied handelt über eine verlorene Freundin, die Farin im Lied selber umgebracht hat, so wie ich es verstanden habe und nun auf sie wartet bis sie zurückkehrt.

Monster geht wieder etwas rockiger zu und bringt das Große Album kurz vor Schluss wieder mehr auf Touren. Das spiegeln auch einige Passagen aus dem Lied wider, denn man baut sich ein Monster aus Rock.

Atem handelt von einer so starken Liebe zu einer Person, dass allein der Atem reicht um einen in Hochstimmung zu versetzen. Einfach ein wunderbares Lied, dass meiner Meinung nach für die wahre Liebe stehen kann.

Karten erzählt von einer Person, die auf der Suche nach sich selbst ist und nicht wirklich weiß, was los ist. Ein sehr gutes Lied, das beschreibt wie hart die Suche nach sich selbst sein kann.

Kleines Album
IFDG ist ein Dialog zwischen Farin U und seinem Racing Team und ist einfach mal ein lustiges Lied nach den vielen ernsten davor und liefert eine gewisse Entspannung.

Zu heiss handelt einfach von einer Hitzewelle in der man sich möglichst nicht bewegen sollte, weil es einfach zu heiss ist.

Insel beschreibt das Problem in unserer Gesellschaft, dass die normalen Arbeiter andere reich machen und selber nie deswegen wirklich große Wünsche verwirklichen können. Meiner Meinung nach klingt das Lied viel zu lässig für die doch eher schwere Thematik.

Trotzdem handelt von dem entspannten und glücklichen Leben ohne es sich unnötig schwer zu machen, weil es sowieso vergeht und dagegen keine Anspannung oder Stress hilft. Ein wunderbarer Abschluss für das wunderbare Album.

Fazit: Ein wie zu erwarten sehr gelungenes Album, welches mit den Vorgängern leicht mithält. Es fängt sehr rockig an wird dann ruhiger und endet wieder in einer gemütlichen Stimmung. Ich danke hiermit dem FURT für dieses schöne Werk ich freu mich schon auf euch im Dezember =)

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23Oct/082

RaR Review Part 3 Sonntag

Der letzte Teil dieser tollen Sage.
Sonntag ging wieder früh los. Allerdings spielten an dem ganzen Tag leider kaum gute Bands. Trotzdem schauten wir uns auf Tipp eines Freundes die Fratellis an.

Eigentlich ganz gute Musik konnte uns aber nicht lange halten. Zum Glück spielte etwas später Sunrise Avenue.

Die hab ich schon etwas länger gehört und fand die auch richtig gut auf der Bühne, leider spielten sie nicht allzu lang.
Die nächsten Stunden passierte eher wenig Musik technisch, denn es war kaum eine gute Band da. Wir entschlossen uns unsere Sachen soweit zu packen, dass wir nach den Ärzten möglichst nur noch Zelt zusammenpacken brauchten und dann los düsen konnten.

DIE ÄRZTE
Die selbsttitulierte Beste Band der Welt, womit sie auch nicht übertreiben, war natürlich absolut spitze. Dummerweise haben wir schlecht gebucht, sodass wir nicht allzu weit nach vorne konnten, weil wir den letzten Bus kriegen mussten. Dies führte dazu, dass wir die Stimmung nich ganz so mit erlebt haben wie hinten. Trotzdem hier ein paar Impressionen.



Die Ärzte waren natürlich geil und natürlich konnte man jedes Lied mitsingen, was die Stimmung natürlich auch steigerte. Selbst als das schlechteste Lied von den Ärzten (eigene Behauptung) Anneliese Schmidt kam, sang man schmerzvoll mit. Leider mussten wir früher abhauen, dabei gingen danach noch geile Sachen ab, wie MTV später zeigte. Danach ging es los, ab zum Lager und Zelt einpacken. Glücklicherweise waren wir schnell genug und haben den Bus bekommen. Im Bus selber war mein Sitznachbar zwar still, dafür aber nicht meine Hinternachbarn. Einer ein Emo, die andere ein Goth aus Finnland. Der Emo hat mich mit seiner Weltansicht etwas angekotzt, aber irgendwann bin ich einfach eingenickt, sodass es mir wohl egal war ;) .
In Koblenz angekommen, ging es nochmal in das McD, das glücklicherweise noch offen war. Nach einem Essen ging es in den Bhf schlafen. Dabei hatte ich eine wunderschöne Nachbarin neben mir. Total gemütlicher Bhf =). Irgendwann kam dann unser Zug und es ging los Richtung Heimat.

Fazit: Ein absolut geiles Festival, dass mir tierisch viel Spaß gemacht hat. Zwar waren nicht allzu viele geile Bands da, die ich mag, aber es ging trotzdem gut ab. Außerdem fand ich in der Stadt Nürberg die beste Currywurst die ich je in meinem Leben gegessen habe. Die wenigen negativen Sachen waren eigentlich, dass wir so viel zu schleppen hatten und das wir Ärzte nicht zu Ende schauen konnten.

So long nach über einem Jahr endlich verfasst!

PS. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte:
TITTEN

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23Oct/081

RaR Review Part 2 Samstag

Der frühe Vogel fängt den Wurm. So dachten wir Samstag auch. Halt! Nein taten wir nicht, trotzdem waren wir recht früh wach. Das hat uns Möglichkeit gegeben unsere Nachbarn kennen zu lernen.

Diese haben ein richtig tolles System gehabt um mit den Frauen zu flirten. Zum einen machten sie Komplimente wie "Sehr schön". Zum anderen

Legte sich einer auf den Boden mit Blumen und gab bot diese vorbeilaufenden Frauen an.

Nun zum musikalischen Part:
Bald ging es wieder mit den Bands los, also ab wieder zum Gelände. Der Weg dauerte immer geschlagene 15min, dafür gabs aber meistens Leute zu sehen, die sich aufgrund von Alkohol witzig benommen haben. Da diese Ereignisse doch schon länger zurück liegen könnte es sein das ich jetzt einiges verwechsle, aber ich meine es ging mit Billy Talent los.


Obwohl ich Billy Talent live bisher nicht allzu pralle fand, haben sie mich nich schlecht überrascht. Gingen sehr gut ab, schade das wir so weit hinten waren.
Danach ging es mal wieder zu Alterna und dort wurde ein bisschen ausgeruht.

Irgendwann kam dann Papa Roach. Eigentlich ne ganz gute Musik, aber insgesamt nicht wirklich umhauend.
Gegen 18:00 hätten dann die Beatsteaks gespielt, damals waren Arne und ich aber nicht so in die Band vernarrt und sind deswegen lieber beim Lager gewesen. Dieser Umstand führt zu noch heutigen Schmähungen, weil wir diese geile Band nich sahen.
Da der Headliner an dem Abend Smashing Pumpkins waren und wir die nicht mochten blieben wir beim Zelt und haben *irgendwas* gemacht.

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18Oct/080

Die Rock am Ring 2007 Review aka Ich glaubs nicht das ich sie endlich verfasst habe – FREITAG

Vorwort:
Ich habe es mir wirklich nicht geglaubt, dass noch zu verfassen, weil es doch ewig her ist und nunja ich ein dummes faules stück bin, aber ich hab die Muße gefunden.

Freitag 1.6.2007:
Früh morgens zu Zeiten, die man keinem Menschen zumuten möchte machen sich unsere beiden Helden auf den Weg zum Zug. Ihnen steht eine lange Reise zu einem Vergnügen bevor, auf das sie schon sehr lange warten. Am Tag davor haben sie natürlich reichlich einkauft und sich mit dem nötigsten versorgt. Nach einigen Pack-Schwierigkeiten saßen sie irgendwann im Zug. Die Fahrt ging in das weit entfernte Bundesland Rheinland-Pfalz, wo ein Festival namens Rock am Ring stattfand. Man kam recht problemlos in Koblenz an und setzte seine Reise mit dem Shuttlebus direkt zum Gelände fort. Nach dem man endlich da war, kamen die ersten Probleme auf die beiden zu. Man hatte mehr Gepäck als gut für einen und naiv, wie man ist hat man erwartet, dass man direkt auf einen der Zeltplätze in der Nähe kann. Naivität ist was schönes, jedenfalls durften wir erstmal eine halbe Stunde lang zu unserem Traumplatz wandern (der Platz der am nächsten dran ist), als unsere beiden Helden von dem Durst überrascht wurden. Schnell wurden die ersten Biere gezückt, aber natürlich spielte das Schicksal den Beiden einen Streich, denn keiner von ihnen hatte einen Flaschenöffner. So improvisierten sie und versuchten es mit den Schlüsseln des Johis, wobei dieser sich die ersten Kratzer zuzog. Nach dieser kurzen Pause des Rastens, setzen sie ihren Weg fort und kamen bald an dem tollsten Zeltplatz der Welt an dem Zeltplatz D.

Schnell wurde das eigene Zelt aufgebaut und das Gepäck verstaut.

Das Zelt war klasse! Wenn auch etwas eng und ungemütlich, weil man natürlich hart ist und keine Isomatte braucht. Also eigentlich eher das Gegenteil von Klasse, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und was besseres hatten wir nicht. Also ab in das gigantische Zelt, man muss ja nur drin schlafen.

Dann endlich ging es los, voller Elan ging es los zum Festival, sofort wurden Einweg-Kameras gekauft, sowie T-Shirts. Unsere Helden hatten nur einen Gedanken: Stages abchecken.
Da gab es natürlich die wichtigste die Centerstage:

Auf dieser Stage spielten die besten Bands, dementsprechend natürlich auch die Leute die davor standen. Riesige Massen!

Dann das CC-Soundwave wo halt auch viele gespielt haben, allerdings spielte dort keine der Bands die unseren Helden gefällt, sodass dieses eher Zelt eher als Regenschutz diente.

Alterna-Stage

Da es recht lang dauern sollte, bis die erste Band auf der Center-S spielte, die richtig gut ist, gingen die beiden zur guten Alterna. Dort spielte die Band Gogol Bordello, die unerwartet gut war.

Diese Band brachte die Menge zum Kochen vor allem durch ihr Anstacheln mit russischen Flüchen gings gut ab. Nachdem die Band leider aufgehört hat suchte man sich eine neue Attraktion, deswegen ging es zurück zur Center Stage wo The Used auf uns warteten.

Die Band war auch eigentlich nicht schlecht, nur kamen die beiden leider recht spät, sodass sie eigentlich schon aufhörten.

Danach ging es zurück zum Lager, man musste neue Kraft tanken, denn am Abend wartete Linkin Park als Headliner und das war etwas, dass man erleben musste!

Weil die beiden Helden recht naiv waren, haben sie eine Kühlbox mitgenommen, nicht nur das diese dank all dem Essen sehr schwer war, nein sie beinhaltete nur Essen auf das man nicht Hunger hatte. So aß man einen Geflügeldöner der mehr schlecht als recht war.

Abendstund:
Linkin Park einer der Hauptgründe überhaupt sich das Ticket zu kaufen. Wie erwartet waren sie einfach nur GEIL!


Die beiden Helden sangen natürlich immer mit, denn die Band war absolut geil, allerdings gab es leider einige Fans, die natürlich einfach nur die Musik auf eine andere, stillere, Weise genießen wollten und deswegen nicht ganz so mitgefeiert haben.

Nach diesem Konzert ging es zurück zum Lager. Dieser Rückweg zeigte das die beiden Helden eine Art unsichtbare Verbindung haben, denn obwohl sie sich mitten in der Menge verloren haben, haben sie es irgendwie geschafft sich am Ausgang zu treffen. So etwas tolles ist ihnen noch nie unter gekommen. Nach dieser Anstrengung war man auch so müde, dass man es nicht mehr geschafft hat, sich für Evanescence aufzuraffen, deswegen gingen die beiden lieber schlafen um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.

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