PeperJohnny's Welt Das Versteck eines Verrückten

4Mar/100

Zeit für Zynismus und Klischees

So eben ist die neue Staffel Germanys Next Topmodel gestartet. Pro7 wirbt mit dem Spruch "Ab heute wird die Welt schöner". Da ich zu faul bin jetzt nach stichhaltigen Quellen zu suchen zähle ich einfach die mir bekannten Klischees auf.
Models fördern: Schlankheitswahn, Oberflächligkeit, Krankheiten wie Anorexie.
Natürlich gibts noch mehr aber dafür müsst ich ja recherieren.

So long Johnny

PS. Ja es ist nur ein "Rant" und muss nicht ernst genommen werden.

2Mar/100

Vorratsdatenspeicherung gekippt

Heute haben die Bürgerechte einen kleinen Sieg gefeiert, denn die Vorratsdatenspeicherung wurde aufgehoben. Aller erhobenen Daten müssen gelöscht werden, weil sie noch gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen. Jedoch hat das Bundesverfassungsgericht leider darauf hingewiesen, wie man Vds Grundgesetzkonform machen kann. Außerdem hat das Bverfg auch nicht die Chance genutzt, europäische Auflagen für Vds ebenfalls zu kippen.
So ist dieser sieg wohl eher von kurzer Dauer, denn irgendwann wird sie kommen. Allerdings möchte ich Euch nicht zum Schwarzsehen anstacheln. Denn wenn man die derzeitige Stimmung nutzt und weiter aufklärt sowie Druck auf die Regierung ausübt, gibt es die kleine Chance, die Pest namens Vds zu vermeiden.

So long Johnny

Ps. Ich habe sogar mitgeklagt ;)

24Feb/100

Oh nein, schon wieder eine neue Bedrohung

Heute kam ich mal dazu Nachhrichten zu schauen, diese verkündeten über einen Trend, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe. Dieser "Trend" verfolgt das Ziel sich zu mästen und extrem fett zu werden. Sowas kann zur Herzverfettung und anderen Lebensrisiken führen. An sich interessierte mich das nicht großartig, immerhin hat so jeder seinen Fetisch, ob extrem dick oder dünn ist dann auch Jacke wie Hose. Was ich aber nicht so schön fand, wie man den Betreiber eines Forums anmachte, weil er eben in diesem Forum eine Plattform für Menschen mit solch einer Neigung bereitstellt.
Irgendwie mag ich und werde wohl auch nicht verstehen, warum man jemanden beleidigen oder bloßstellen muss, weil er etwas vertritt, was der Gesellschaft nicht entspricht. Ich habe nunmal den Leitsatz, so lange es niemandem schadet, sollte man einen in Ruhe lassen.
Rein wirtschaftlich gesehen, bringen Übergewichtige natürlich mehr Geld, man denke mal an die ganzen Diätprodukte. Auf der anderen Seite entstehen höhere Versicherunugsabgaben, die alle tragen müssen und die alle belasten. Meiner Meinung nach rechnet sich das nicht für die Wirtschaft, aber wer arbeitet da schon halbwegs weitsichtig?

12Feb/100

Tempus fugit

Ein Phänomen, dass mich eigentlich noch nicht so lange beschäftigt, ist die rennende Zeit. Seit ich beim Bund bin, sind meine Tage meistens so gefüllt, dass ich gar nicht mehr schauen kann, wie schnell diese vergehen. Es fühlt sich teilweise so an als würde ich gar nicht mehr mitbekommen, wie ein Tag vergangen ist.
Einen Vorteil hat die Sache natürlich schon, denn so verkürzt sich mein Wehrdienst schneller als erhofft und ich bin wieder halbwegs frei.

So long TimeJohnny

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1Feb/100

Das Arschkriecher-Gen

Es ist immer toll, wenn man etwas erkennt. Bei mir ist es diesmal eine Schwäche. Euphemistisch formuliert kann ich mich mit den Interessen meiner Chefs identifizieren. Sprich ich stehe eher auf der Seite des Chefs, statt auf der Seite meiner Mitmenschen. Was später in der Arbeit ein Vorteil sein könnte, macht mir Sorgen, da ich so unkontrolliert zu dem werden könnte, was ich verabscheue. Vor allem ist es ja so schlimm, weil man durch sowas die Bodenhaftung verliert und nicht mehr den Blick fürs Wesentliche hat. Vor allem aber wird das eigene Denken immer weiter eingestellt, was mich am meisten nervt. Naja dann versuche ich es mal abzustellen.

So long Johnny

25Jan/100

Im Zug zusammen und doch allein

Vielen Menschhen geht es wie mir. Sie fahren öfter mit dem Zug und viele hören dabei Musik, lesen ein Buch oder schauen etwas auf ihrem Laptop. Was mir dabei auffällt? Nunja irgenwie kapselt sich jeder ab. In der Bahn hätte man eigentlich eine super Chance neue Menschen kennen zu lernen. Jedoch versuchen alle lieber in ihrer kleinen Welt zu bleiben. Persönlich hab ich keinen Schritt in die Richtung getan, mit jemandem, den ich nicht kenne, zu sprechen. Irgendwie fühl ich mich nicht so recht, als müsste ich umbedingt jemanden kennenlernen. Vielleicht weil ich in meinem Job quasi jeden Tag jemand neues sehe.

So long Johnny

3Jan/100

Jahresrückblick 2009 – Die Statistik

Tja natürlich ist es ab und zu interessant zu erfahren, was man denn so in einem Jahr geschafft hat.
Für Januar-Februar fällt mir nichts besonderes ein.
März: Recht cooler letzter Schultag, von dem mir 4 Stunden fehlen.
April: Abi geschrieben.
Mai: Abi mündlich und Ergebnisse. Offizieller Abibesitzer. Anfang der Arbeit für den Abischerz.
Juni: Abischerz für den man viele Stunden opferte und ich immer noch teils schlechte Erinnerungen habe, weil ich Videos schneiden musste und bei einem nichts mehr gerettet werden konnte.
Juli: 20 geworden, erste Midlife Crisis, die noch nicht ganz zu Ende ist.
August: Erneut ein Arbeitsantritt. Für KKU bis Ende September gearbeitet.
September: Arbeit beim KKU, naja gab wenigstens ordenlich Schotter ;)
Oktober: Wehrdienst Antritt und Allgemeine Grundausbildung
Verdammt cooler Kramer Markt.
November: Ende der grünen Ausbildung und Anfang des Sanmonats.
Dezember: Das erste mal auf dem Kiez gewesen. Geiles Zugfest gehabt. Spaß an Karaoke im Big Ben Oldenburg gehabt. Ende der AGA. Verdammt cooles Silvester.

Sieht irgendwie positiv aus, ist auch schön so. Obwohl mir bestimmt nicht alles eingefallen ist.

So long StatJohnny

13Dec/090

Schwarz, wie ein Freitag

Es war in grauer Vorzeit des 20 Jahrhunderts. Das Schauspielen hatte noch kein Durchbruch erzielen können, weil Schauspieler keine lange Haltbarkeit hatten. Das Problem, wenn Sie schlecht waren wurden sie von der Bühne gezogen. Leider machte man so etwas damals noch mit Sensen, anstatt den Neuartigen Haken. So kam es dazu, dass der Beruf des Schauspielers nicht sonderlich beliebt war, auf der anderen Seite aber den Putzfrauen und Bestattungsinstituten große Gewinne einbrachte, sodass sie eine starke Stütze für die Wirtschaft waren.
Es war im Jahre 1928 John Peterson, ein Liebhaber der Schauspielerei, auf die Idee kam Haken zu benutzen statt Sensen. Dies führte zu einem Explosionsartigen Anstieg an Schauspielern und zu sinkenden Gewinnen bei den Putzfrauen sowie Bestattungsunternehmern.
Die Kunst gewann an zunehmender Bedeutung. Allerdings litt die Wirtschaft so sehr darunter, dass es zu dem legendären "Black Friday" im Jahre 1929 kam. Die Wirtschaft konnte sich in dem Jahrhundert nur dadurch retten, dass Schauspielen solche immensen Gewinne einfuhr. Dadurch konnte man die anderen beiden Industrien vernachlässigen.

So long Johnny

PS. True Story ;)

8Nov/090

Geduld

Man kann nicht alles in sich reinfressen lassen, irgendwann macht man sich damit nur kaputt.
Ich bin die meiste Zeit über ein toleranter Mensch, bzw. ich versuche es zu sein. Letzte Woche waren wir beim Bund auf einer Schießbahn weit weg von unserer Kaserne. Das hieß neue Umgebung anderes Essen und so weiter. Das das nicht spurlos an einem vorbeiging merkte man spätestens am letzten Tag. Die Aggression lag in der Luft, alle rauften miteinander rum, öfter als sonst. Das lag wohl auch daran, dass das Essen recht bescheiden war und die ganze Zeit Zeug aus dem Pisspott(Pickpott) gegessen werden musste. Ich merkte das vor allem an mir, dass mir die Geduld ausging und der Drang zur Gewalt immer näher rückte. Komisches Gefühl wenn man als nicht gewaltätiger Mensch sich danach sehnt, Leuten aufs Maul zu hauen.

So long Johnny

PS. Wir hatten Mittwochs Schnee ;)

30Sep/091

Lebensetappe 3 Borsten fertig

Nun Schule ist fast ein Viertel Jahr her und seit dem hat sich das ein oder andere in meinem Leben getan. Ich hab 2 Monate lang nichts gemacht, bis auf Borsten und Feiern und dann hab ich nen Monat lang noch gearbeitet. Diese Zeit war allerdings nicht ganz so schön wie Etappe 2. Allerdings habe ich gelernt, dass ich mit einem Kumpel mich nich mehr besaufen darf, dass Wachmann sein einfach nur langweilig ist und das nette Kollegen überall lauern.

So long Johnny