Résumé
Alles begann im Juni. Ich war zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Beworben habe ich mich bei einer Sicherheitsfirma, die für das Atomkraftwerk hier tätig ist. Da eine Sicherheitsüberprüfung nötig ist, vergingen nach dem Gespräch, dass nur daraus bestand Zettel zu unterschreiben, 6 Wochen nach denen ich theoretisch hätte ich arbeiten können.
Die Revision wurde verschoben, von August auf September, und plötzlich dachte ich, dass ich doch nichts mehr vor dem Bund machen muss. Natürlich lag ich falsch und trat am 25.8 dann meine Ausbildung dort an, damit ich künftig als OSD dort arbeiten kann.
Man setzte mich an den Schlüsselposten. Dort saß ich 8-12 Stunden am Tag und habe Schlüssel ausgeteilt. So langweilig es klingt, so langweilig und langwierig es sich auch anhört, eure Erwartungen triffts wohl nicht so ganz. Mal davon abgesehen, dass man in den Spät- und Nachtschichten noch lesen konnte, war diese Arbeit so etwas von trist. Ich saß nur 3 Tage wo anders, sonst immer an dieser Stelle.
Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Job einfach geisttötend ist, ich kann es mir wahrlich nicht vorstellen, so etwas länger als einen Monat zu machen. Manche arbeiten da aber schon so lange, dass ich mich wirklich frage, wie sie es denn aushalten.
Es klingt jetzt alles reichlich negativ, jedoch gab es auch die ein oder andere gute Sache. So hab ich mir vorgenommen, bisschen mehr für meinen Körper zu machen, weil ich gesehen habe, was es für Auswirkungen haben kann. Außerdem hab ich natürlich einige nette Kollegen kennengelernt. Deren Sprüche werd ich bestimmt noch ab und zu vermissen. Ob ich nächstes Jahr so etwas nochmal mache, muss ich mir stark überlegen, weil es wirklich an einem nagt, wenn man nur rumsitzt und die Zeit stillsteht. Außerdem nervt das die ganze Zeit zu hören, dass man angeblich den besten Job habe.
So long Johnny



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